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1 (1842)
Entstehung
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zuschlagen, der die Eigenschaften eines gelehrten Theologen,eines vorzüglichen Kanzclredners und gewandten Geschäfts-manns in sich vereinigen mußte, hatte ich, nach gepflogenemRathe mit dem vi-. Knapp und mit Nicmeyer zu Halle, un-ter Beifügung ihrer Urthcilc den nach unserer UeberzeugungBesten und Vorzüglichsten in Vorschlag gebracht. So sehrich es mir auch hatte angelegen sein lassen, mein Votum mitallen dahin gehörigen Gründen zu unterstützen, so that das-selbe dem Könige doch noch kein Genüge. Bei der münd-lichen Unterredung sagte Er:Was die Gelehrsamkeit undwissenschaftliche Bildung des empfohlenen Mannes betrifft,so muß ich die Bcurtheilung den gelehrten Männern über-lassen, die das verstehen, und die ihn vorgeschlagen haben. Istdieß in Ordnung, so liegt mir nun Alles daran, zu wissen, obder Charakter des Mannes rein und christlich und sein Wan-del exemplarisch ist; ohne das helfen alle Talente, hilft alle Ge-lehrsamkeit nichts. Im Gegentheil, wenn das böse Beispielzerstört, was das gute Wort ausbauen soll, entsteht nochobenein in der Kirche, namentlich auf solcher Stelle, Skandalund Aergerniß, und dann trifft zuletzt mich der Vorwurf,warum ich ihn dcnominirt hätte."

Auf solche imponirendc Aeußernng konnte ich nicht an-ders antworten, als: das Innere des Menschen kennet alleinganz und wahr der Allwissende und kein Sterblicher kannin sittlicher Hinsicht sich für einen Andern verbürgen. Aberauch in dieser Hinsicht chat der Vorgeschlagene die bestenund rühmlichsten Zeugnisse glaubhafter Personen und seinerganzen Geineine für sich. Als ich nun aber auch noch hinzu-setzte: ich müßte, wollte ich solchen Zeugnissen nicht glauben,allen Glanben an die Menschheit aufgeben, siel der König