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fällige Art, kurz und einfach anzubringen. Die Meisten, auchedle und gute Menschen, hören doch gern Aeußerungcn desDankes und ihr Gesicht erheitert sich, wenn er ausgesprochenwird. Bei Ihm war es anders; Er erwartete, wollte undmochte ihn nicht, und ernster wurde Sein Blick, wenn ErIhm aufgedrungen wurde.
Die verarmte Wittwe eines Majors, den Er geschätzt,war viele Jahre hindurch der Gegenstand Seiner wohlwol-lenden Fürsorge. Als sie starb, crtheilte sie mir mehrere Auf-träge an den König und ich mußte ihr die Hand daraufgeben, für die vielen Königlichen Wohlthaten, welche sie fort-gesetzt empfangen, und auf welche sie nie hätte warten dür-fen, ihren tiefempfundenen Dank dem hohen Geber abzustat-ten. Nachdem ich es mit wenigen einfachen Worten gethan,sprach Er, halb abgewendet: „Ist mir unangenehm, wennnachher über so Etwas noch gesprochen wird. Das wenigeGute, was allenfalls noch darin liegen möchte, geht nunvollends verloren durch das viele Reden davon. Kennen jaden schönen Spruch: Laß deine Linke nicht wissen, was deineRechte thut." Schnell brach Er dann ab und ging, die Handüber das Gesicht streichend, weg. Setzte man aber hinzu: eswären unversorgte Kinder, arme Geschwister zurückgeblieben,so erkundigte Er sich angelegentlich bis in's kleinste Detail,schickte schnell Hülfe; wählte aber dann einen Andern, durchden es geschah.
Vom Danke der Menschen sah Er ganz weg und derUndank befremdete Ihn nicht. Nie that Er Gutes aus Osten-tation, stets nur aus reinem Pflichtgefühl, und weil Seinenatürliche Neigung dasselbe nährte, so ermüdete Er darin
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