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1 (1842)
Entstehung
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gen hervorbrechen, da herrscht leidenschaftlicher Partheigeist,da fehlt alle prüfende Ruhe. Ist der Berurtheilte wirklichschuldig, so muß man ihn ja am Meisten beklagen. Scha-denfreude ist satanisch. Gott soll mich behüten! Mein Ge-wissen leidet das nicht", u. s. f. Diese Milde trug Er aufalle Lebensverhältnisse, Sachen und Menschen über, womitEr in Berührung kam, und in dm 42 Jahren Seiner Re-gierung ist nicht leicht ein Tag vergangen, wo Er sie nichtin den verschiedenartigsten Richtungen geübt hätte. DieWelt weiß das; aber das Wenigste hat sie erfahren, dasBeste ist ihr verborgen geblieben. Nur große, bei außeror-dentlichen Landes-Calamitäten gegebenen Wohlthaten sind demPublicum bekannt geworden: die fortgehenden kleineren übteEr im Stillen, entweder unmittelbar, oder mittelbar, durchvertraute Diener, denen Er Berschwiegenheit gebot, so daß esnicht bekannt werden sollte und konnte.

Auch mich hat Er oft durch eine lange Reihe von Jahren,bis an Sein Ende, als Werkzeug Seiner Milde gebraucht:Er hatte mir die Erlaubnis; gegeben, schamhafte Hausarme inder Stadt und meiner Gemeine Ihm namhaft machen zu dür-fen, wo ich denn auch sogleich entweder von Ihm Selbstoder durch Seinen Geheimen Kämmerier, früher Wolter,später Thimm, und immer mehr als gewünscht wurde, erhielt.O wie oft bin ich der stille Träger Seiner Gaben gewesenund habe in Seinem Namen Erguickung, Trost und Hülfein die Wohnungen der Armuth und verborgener Leiden ge-bracht ! Uebel aber war ich daran, weum Kranke und Ster-bende mich beauftragten, den; Könige für empfangene Wohl-thaten zu danken, und ich versprechen mußte, dieß zu thun,weil es schwer war, solchen Dank auf eine Ihm wohlgc-