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1 (1842)
Entstehung
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und Grund-Nomina eines edlen, ausgebildeten Charaktersder Achtung für die inwohncndc Kraft und Vertrauen zurbeseelenden Gesinnung einflößt. So lange der Mensch dasEine ohne das Andere hat, ist er noch unreif und hadcrhast,woran sich in dem einen Falle die Verhältnisse des LebcnSschroff zerschlagen, und im anderen sie schlaff auseinander gehen.

Diese Einseitigkeit und Unreife ist im häuslichen, geselli-gen und öffentlichen Leben die Grundquellc aller Disharmo-nien, aller geheimen und offenbaren Befchdungcn, aller Span-nungen, Widersprüche und selbstverschuldeten Leiden, die daskurze Dasein erschweren und verbittern. Nur da, wo Lichtund Wärme sich zu Einer Kraft verschmelzen, entwickeltsich die Fruchtbarkeit; nur da, wo Kopf und Herz, Festig-keit und Milde im Einklänge stehen, entfalten sich des Lebensbeglückende Harmonieen.

Diese in der Natur der Dinge und des Menschen tiefbegründete Wahrheit, in welcher des Lebens ganze Aufgabeliegt, tritt in ihrer Wichtigkeit und allumfassenden Stärkenirgends Heller und imponirender hervor, als bei Regenten.Sind sie blos fest, ohne milde zu sein, so laufen sie Gefahr,im Mißbrauche ihrer Gewalt Despoten zu werden, die manin der Kraft ihrer Consequenz zwar ehrt, aber auch fürchtetund nie liebt. Sind sie milde, ohne fest zu sein, so kannman, bei ihrer inneren und äußeren Schwankung, keine Ehr-furcht vor ihnen hegen und alle Zuversicht wird von der Will-kühr verdrängt. So gewiß es nach dem Zeugnisse der Ge-schichte ist, daß Jeder von Beiden in der Einseitigkeit der Lc-bcnsrichtung, entweder der Festigkeit allein, oder der Mildeallein, den ernsten und großen Zweck der Regierung, die all-