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lichcn Menschen zu verehren, — und entrüstet entfernte Ersich schnell.
Da, wo der Grundton Seines frommen, wahren undfesten Charakters verletzt wurde, kannte Er keine Rücksichtender Klugheit; sonst hätte Er wohl bedenken können, daß Ersich zum Erstenmal in der Hauptstadt eines Ihm neu zu-gefallenen Landes befand, dessen Vertrauen Ihm wichtig seinmußte. Hätte Er eine Anlage zur Eitelkeit gehabt, so würdees-Ihm geschmeichelt haben, daß strenggesinnte KatholikenIhm, einem protestantischen Fürsten, gerade in ihrem heili-gen, fast abgöttisch verehrten Dome, solche Frcudebezcigungcnbrachten: aber so Etwas lebte nicht in Seiner Seele. Ver-stellung und Heuchelei hat sie nie befleckt. Nie schien Er,was Er nicht war; sich Selbst und Seinen Grundsätzenblieb Er unter allen Umständen unvcrrückt treu. Wie undwas dieß auf Andere wirkte, kümmerte Ihn nicht. Er bliebstets in sich ruhig abgeschlossen, und darin sich gleich, in denfinsteren Tiefen des Unglücks und auf den Sonnenhöhen desGlücks. Lander und Völker jauchzten auf Seinen Triumph-zügcn Ihm jubelnd entgegen ; aber ernst, einfach und schmuck-los ging Er in stiller Würde durch, grüßte dankbar freund-lich, aber nie schweiften Seine Augen, um Gunst und Bei-fall buhlend, umher; wo man nach Seiner Meinung zuvielthat, blickte Er demüthig nieder und erhob nur Sein treuesAuge, nicht zum Beifall der Menschen, sondern zur GnadeGottes.
So war Er: so haben wir Ihn gesehen, so haben wirIhn gekannt, so hat Sein Volk Ihn erkannt. Diese Seinefeste, unwandelbare Gesinnung war Seine Popularität, die