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1 (1842)
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mir sei das bekannt und ich ehre eine solche Gesinnung; aberim gegenwärtigen Falle würde ich die Gemeine in ihrer ge-rechten Erwartung getäuscht haben, wenn ich, was alle Her-zen erfülle, mit gänzlichem Stillschweigen unberührt hätteübergehen wollen. Wenn ich aber damit mißfallen, so mögemeine gute Absicht, die ich dabei gehabt, es entschuldigen,sprach Er die unvergeßlichen Worte:Ihre gute Absicht verkenneIch kcineswegcs; meine aber nur: in der Kirche giebtes keinen König; vor Gott stehend, keinen Unter-schied, kein Verdienst. Je ernster und frcimü-thigcr Sic, ohne Ansehen der Person, GottesWort predigen, desto lieber wird's mir sein.Der öffentliche Gottesdienst und die Thcilnahmcdaran soll ja den Menschen bessern und deßhalbmuß man ihm immer die reine Wahrheit, auchdie unangenehme, sagen, dem Herrn, wie demDiener. Als der berühmte französische Kanzelredner Mas-sillon vor dem Könige von Frankreich gepredigt, sagte dieserzu ihm: Mit meinen bisherigen Hospredigern war ich zufrie-den, Sic aber machen mich mit mir selbst unzufrieden. SehenSie, setzte der König, mich ernst und wohlwollend ansehend,dann noch hinzu, das ist das Rechte und der eigentlichePunkt, worauf es ankommt."

Auch bei den kleineren Casual-Redcn, die an Hof- undKöniglichen Familienfesten, als bei Trauungen und Taufen,wie am Krönungs- und Ordensfeste, gehalten wurden, unter-sagte Er alle persönlichen Bezugnahmen und beengte dadurchden Redner, da gerade solche Gclegcnheitsreden im richtigenAuffassen und in der zarten Vcrwcbung persönlicher Verhält-nisse und Beziehungen ihren cigenthümlichen homiletischen