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die größere Zahl Seiner Gardisten, nicht bloß die Ofsicicre,fondern auch Soldaten, beim Namen kannte, vorzüglich die-jenigen, welche, wiewohl in großer Abwechselung, am undim Schlosse und in dessen Gängen die Wache hatten. Vor-beigehend und sie ansehend, grüßte Er sie dann bei ihremNamen, ein Klang aus dem Munde ihres Königs, der denwackern Männern wohl that.
Als Er im Jahre !7W eine Reise nach Westphalenmachte, war Er den 7. JuniuS auch in Hamm, der Haupt-stadt Seiner Ihm besonders werthen Grafschaft Mark. Vordem Königlichen ssregicrungsgebäude (Kammcrhaus), wo Erabgetreten war, hatte sich eine große Masse jubelnder Ein-wohner versammelt: unter diesen ragte in ungewöhnlicherGröße ein Potsdamer Gardist in seiner schönen Garde-Uni-form hervor, der Sohn eines Küsters Koch, in dem benach-barten Dorfe Mark, der auf Urlaub gegangen war, seinenalten Vater zu besuchen. Der König stand heiter am offe-nen Fenster und hatte Freude an Seinen biedern Markanern.Als Er den Gardisten erblickte, rief Er ihn bei seinem Na-men heran mit den Worten: „Koch, was machst duhier?" und beschenkte ihn, um mit seinem Vater zu thcilen,reichlich.
Im Jahre I8IU stand der König zu Potsdam, nachaufgehobener Tafel, wie Er zu thun Pflegte, am Fenster undneben Ihm der damalige Obrist des ersten Garde-Regimentsvon Kessel. Nach der Straße hinsehend, bemerkte Er in derNähe des Schlosses einen ärmlich gekleideten Mann, der mitentblößtem Haupte nach dem Könige hinblickte und einenBrief in die Höhe hielt. „Den Menschen," sagte der König,