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die gelungenen Schöpfungen der Malcrkunst, der Bildhauerei,und war ein großer Freund des Schauspiels.*) Mehr, alseiner Seiner Regierungsvorgängcr, hat Er für die Culturder schönen Wissenschaften und Künste gethan und bewilliget.Seine erste Residenz, Berlin, ist zur Bildung und zum Ver-gnügen der Einwohner durch die herrlichsten Kunstwerkeso sinnreich geschmückt, daß unter Seiner langen und väter-lichen Regierung die Stadt fast eine neue geworden: undwelche glücklichen Fortschritte die schönen Künste unter Sei-ner Protection gemacht, springt klar hervor, wenn man dieaufgestellten Kunstwerke aus älterer Zeit mit denen auS derneuen vergleicht: man möchte denn die Quadriga auf demBrandenburger Thore uud die mächtige Reiterstatue des grü-ßen Churfürstcn auf der langen Brücke ausnehmen. Dage-gen halten die philiströsen Gestalten der Heroen aus demsiebenjährigen Kriege keinen Vergleich aus gegen die aus derZeit des letzten Freiheitskampfes. Wenn man in jenen ängst-lich steife Copicn sieht, so erblickt man in diesen hohe, freie,geniale, charaktervolle, dem Gehirn des Jupiters entsprun-gene Schöpfungen. Der König hatte Seine Freude daran;wenn Er aber dafür, wie für Erbauung des Museums unddessen reiche Ausfüllung, bei aller Sparsamkeit doch Millionenhergab, so geschah dieß mehr in Rücksicht auf den Geist derZeit, seiuen Geschmack, seine Forderungen und Wünsche, alsaus eigener Neigung.
Neben dein Nützlichen liebte und pflegte Er allerdingsauch das Schöne; aber das Nützliche, den Unterthanen Wohl-
ds Diese Seine Geschmacksrichtung wird späterhin gewürdigtwerden.