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Für Seine Reift nach Italien hatte Er einen neuenReiftwagcn machen lassen. Als der Verfertigcr in Berlinden Wagen nach Charlottenburg brachte und der König ihnbesah, sagte Er: „Die Hauptfrage ist dabei die, ob er nebender Bequemlichkeit auch, wie ich bestellt habe, fest und dauer-haft ist." „In diesem Wagen," antwortete der Erbauer, „kön-nen Ew. Majestät ruhig nach Rom fahren und kein Nagelwird sich rücken." Der König fuhr von Charlottcnburgnach Berlin zur Probe in diesem neuen Wagen und schonunter den Linden, gerade dem Gasthofe zur Stadt Romgegenüber, brach die Vorderachse. Der König stieg ruhig ausund sagte: „Der Mann hat Wort gehalten; bis zur StadtRom bin ich damit gekommen."
Es sei mir vergönnt, noch ein anderes, mich selbst be-treffendes, Königliches Scherzwort hier anführen zu dürfen.Ich hatte in Gegenwart des Königes gcprcdigct über dieStelle im Evangelium Lucas 14, V. 8 — II. „Wenn duvon Jemand geladen wirst zur Hochzeit, so setze, dich nichtobenan an, daß nicht etwa ein Ehrlicher (höher stehender), denndu, auch von ihm geladen sei; und sodann kommt, derdich und ihn geladen hat, spreche zu dir: Weiche diesem! unddu müßtest dam: mit Scham unten an sitzen. Sondernwenn dn geladen wirst, so gehe hin und setze dich untenan, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, sprechezu dir: Freund rücke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vordenen, die mit dir zu Tische sitzen. Denn wer sich selbst er-höhet, der soll erniedrigt werden, und wer sich selbst ernie-drigt, der soll erhöhet werden."
Nach Anleitung dieser biblischen Worte hatte ich gcre-