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1 (1842)
Entstehung
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Als einmal die Rede war von dem im Kriege gegendie Türken berühmt gewordenen Russischen Generalfeldmar-schall v. Diebitsch-Sabalkansky, machte ein Obrist von P.,Adjutant des Königes, ein geistreicher, liebenswürdiger, aberwegen seiner Gutmüthigkeit und zahlreichen Familie stets ingroßen Geldverlegenheiten sich befindender Mann, für dender König oft Schulden bezahlt hatte, die Bemerkung: ihnfreue vorzüglich, daß der berühmte Dicbitfch ein geborenerPreuße und im Königlichen Cadettenhause zu Berlin erzogenund gebildet sei.

„Da sehen Sic, lieber Obrist," crwicdcrte der König,„was nicht Alles aus einem Preußen werden kann. Wennder Kaiser von Nußland mal einen Finanzministcr braucht,werde ich Sic in Vorschlag bringen."

Diese allerdings pikante Aeußerung war aber so freund-lich und gutmüthig betont, daß darin schon die Verheißungauf künftige Finanz-Verhältnisse lag. Denn als der Königdemselben wackeren Mann, mit dem Er gern scherzte, baldnachher wieder eine namhafte Summe schenkte und solche inPreußischen Kassenanweisungen in ein gleichgültiges Buch,auf dem Titel bezeichnet erster Theil, gelegt hatte, fragte Erheiter: „Wie hat Ihnen-dieß Buch gefallen?" „Vortrefflich,"antwortete der Obrist: „der Inhalt des ersten Theils warköstlich: mich verlangt nach dem zweiten Theilc." Und derKönig wiederholte das Geschenk, in derselben Art und Form,schrieb aber nun auf den Titel: zweiter und letzter Theil.Wie überhaupt sein Wesen lakonisch war, (das heißt hier:kurz, nachdrücklich, kernig, gedrängt, wortkarg) so war esauch Sein Witz und Scherz.