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dcr Französische Kaiser nicht auf einmal seinen ganzen Planändert, den intendirten Krieg gegen Rußland fallen läßt;dann aber auch gewiß im Rechte des Siegers die andereHälfte meines Landes nehmen würde, und wo dann Alles un-wiederbringlich verloren sein würde. Nein, bei solchen großenWeltbegebenheiten, die in einer hohem Hand liegen, mußman der göttlichen Vorsehung nicht vorgreifen, sondern aufihre Winke warten. Diese sehe ich noch nicht. Nur zweiFälle können bei meiner Ansicht eintreten. Entweder ge-lingt es auch dicßmal dem Französischen Kaiser, und dannwird er uns das, was wir jetzt noch haben, da ich seinenWillen erfüllt und ihm meine Hülsstruppcn gegeben, nichtnehmen können; oder es mißlingt ihm, was ich hoffe, unddann wird dcr Erfolg lehren, was weiter zu thun seinwird."
Wie dieser aber in seiner wunderbaren elementarischenHülfe das Urtheil des Königs vollkommen über alles Den-ken und Erwarten hinaus gerechtfertigt, hat in dem Unter-gange dcr furchtbaren Französischen Armee, auf den nordi-schen Eisfeldern, die Welt mit frohem Erstaunen gesehen.Wer segnet nicht den Entschluß des unvergeßlichen Herrn,aus dem die Wiedergeburt Preußens, und man kann sagenDeutschlands, hervorgegangen: — und wenn man Ihnnun sich vergegenwärtiget, wie Er auch bei den allerwichtig-sten Dingen, wo Alles auf dem Spiele stand, klar, besonnenund ruhig blieb, und einfach, kurz, ohne allen Schmuck undPrunk in dcr Inspiration Seines geraden, gesunden Men-schenverstandes Salamonischc Weisheit sprach, dann wirdman erinnert an das Urtheil des genialen, kraftvollen Mini-sters von Stein über Ihn: „Der König ist der Einsichts-