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1 (1842)
Entstehung
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oompnrntionis übersprungen und der psychologische Blickabgeleitet. Auch bedarf Friedrich Wilhelm III. zu SeinemBilde keiner fremden und entlehnten Farben, um es zu he-ben; gerade in Seiner persönlichen Eigcnthümlichkcit, in wel-cher Er der ist, der Er ist, wird es allein ein treues undwahres Bild, und in der Wahrheit allein ein anziehendes.

Ist hier zuerst von Seiner geistigen (intellectucllcn) Ei-gcnthümlichkcit die Rede, so steht oben an, als Grundlagedes Ganzen,sein gesunder, natürlicher Menschenverstand"hllou «<zn«. 8NU8U« communis). Es ist damit eine ganzeigene Sache, namentlich bei unserer jetzigen complicirten Bil-dung, deren aus so vielen, oft heterogenen Elementen beste-hende Eompvsition in ihrer Genesis mehr dazu geeignet seinmag, den gesunden, natürlichen Menschenverstand zu unter-drücken, als zu wecken und zu beleben: denn er entspringtnicht allein aus dem Verstände und dessen Denkvermögen,er hängt auch zusammen mit der Klarheit und Einfachheitdes Gemüths und hat seine Wurzeln in der Totalität desganzen Menschen. In dieser Beziehung ist er in seiner An-lage das köstlichste Geschenk der Natur, und nichts Bessereskann man jedem Menschen, namentlich einem Regenten, wün-schen, als eben diesen natürlichen, gesunden, geraden Menschen-verstand. Er ist das tägliche Brod, das man nicht entbeh-ren kann und das dem Gesunden vor Allem am Besten schmecktund ihn gesund erhält. Er ist für das praktische Leben und des-sen stets wechselnde Fälle, Vorkommcnhcitcn und Verhältnisse,mehr und besser, als Gelehrsamkeit und eine isolirtc Massedes vielseitigen, tobten, abstractcn Wissens. Er ist in.derLebensuhr Feder, Gewicht, Schlag und Tact, - unentbehrlichdem, der viel zu denken, zu beurtheilen und zu entscheiden hat.