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nach dem Congreß zu Wim mit dm Kaisern von Rußlandund bestreich Italien besuchte und sie vereint dm Vesuv be-stiegen, wurden ihnen die dort am Fuße desselben wachsen-den herrlichen Trauben präsentirt, die unter dem viel-bedcu-tendcn Namen: Imm'imuv Elwisti bekannt sind. Traubenderselben Gattung, wie sie in 8un«-8c,uci mit dem glück-lichsten Erfolge gezogen werden, hatte der König sich nach-schicken lassen. In verschiedenen Blumcnkörbchm wurdenjene und diese den hohen Gästen, ohne den verschiedenen Ur-sprung zu wissen, vorgesetzt, und einstimmig fand man zurinnigen Freude des Königs die in dlaus-soucn gezogenenImoi-imne lUmisti reifer, voller, schöner und schmackhafter,als die am Vesuv gewachsenen.
Am Morgen eines jeden Tages in allen Jahreszeiten,das ganze Jahr durch, wurden dem Könige Früchte allerGattung in Körbchen in s Schloß geschickt und auf einen da-für bestimmten große» Tisch in Seiner Wohnstube gestellt.Zettel, beschrieben mit den Namen Seiner Kinder, lagen da-neben. Lächelnd stand Er dann wählend vor diesen schönen,anmuthigen Gaben der reichen, schöpferischen Natur. Aufjedes mit Blumen geschmückte Fruchtkörbchcn legte Er denNamen eines Seiner Kinder; alle bekamen, und die schonbereit stehenden Diener trugen das Geschenk an seine Em-pfänger. Das war jeden Tag der Königliche väterliche Mor-gcngruß an Seine Kinder: und wer fühlt nicht, was darinliegt? Wenn wir jene vorher ^erwähnten Symposien Di-thyramben nennen können, so war dieß eine Idylle. Frei-lich hat diese nicht, wie jene, das Feuer der Begeisterung insich, aber doch die sanfte Wärme einer patriarchalischen Liebe;und wenn jene nur Ruck- und Stoßweise dem die Sorgen