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1 (1842)
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reich umhcrstehenden Laguaicn gefüllt; aber sein Beispielwarnte vor jeder Unmäßigkcit, und nie sah man bei Hofe,auch nicht bei den reichsten Festen, einen Betrunkenen.

Als der Hofmarschall nach dem unglücklichen Kriegeden König bei Seiner Rückkehr im Jahre I8<>!) fragte: ob erChampagner kommen lassen sollte? ward ihm die Antwort:Noch nicht, lind nicht eher, bis alle ineine Unterthanen, auchdie Acrmsten, wieder Bier trinken können." Wenige hoheregierende Herren mag es gegeben haben, die, umgeben vomUebcrslusse, dem lockenden Reize sinnlicher Genüsse und derTafelfrcudcn so widerstanden, widerstanden auch schon imkräftigsten Manncsalter, als dieser König. Stets war undblieb Er sich Seiner klar bewußt, immer derselbe, nach, wievor der Tafel. Auch bei dieser herrschte stets das Gcmüth-liche in Ihm vor, und Humanität verließ Ihn nimmer. Eräußerte laut seine Freude, wenn die Fischer oder Gärtner,oder die Bürger in Potsdam, oder benachbarte Landlcute IhmKüchen- und Tafelgcschcnke geschickt hatten. Von diesen ge-noß Er dann immer, Er erkannte darin Gutmüthigkeit undLiebe. Dem Küchenmeister, der den Geber Ihm nannte,sagte Er:Mir sehr angenehm: schon wieder gut machen!Mich daran erinnern!" und der Uebersender erhielt stets einreiches Gegengeschenk.

Die gewöhnliche Tafel Mittags währte nur anderthalb,nie über zwei Stunden. Abends genoß der König wenigeleichte Speisen, gewöhnlich Milch, fast nie Wein. Das sindfreilich kleine Züge, die im Leben eines jeden, auch gewöhnli-chen Menschen täglich vorkommen; aber nicht unwichtig fürden, der aus Erfahrung weiß, wie unmittelbar das Maß