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1 (1842)
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ab; das Eine griff unterstützend in das Andere ein und bil-dete ein geräuschloses, ruhiges Ganze. Da war kein Unge-wisses, unnützes, hin und her Laufen und Fragen und beiSeiner Anwesenheit in Potsdam war Alles so stille, geord-net und heiter, wie in einem glücklichen Privathanse, dasZünglein in der Wagschale Seiner Lebensweise stand fest undruhig, und Er wurde verstimmt, wenn Schwankungen ein-traten.

In allen Dingen war Er mäßig, vorzüglich im Genüsseder Speisen und Getränke. Was man Gourmandise nennt,kannte. Er nicht, sie war Ihm zuwider. Bei der Anwesen-heit vornehmer Fremden, wie bei Hofesfcstcn, war die TafelKöniglich reich mit Allem besetzt, was Anstand und Würdeverlangt, und es fehlte nichts, weder an Mannigfaltigkeit,noch Eleganz, so daß auch der rassinirte Gourmand befrie-digt wurde. Denn so fest geregelt der Königliche Haushaltwar, so freigebig, noble und hochgehalten, war er doch auchin allen Fällen, wo solches herkömmlich erwartet wurde.

Aber der König für Seine Person liebte und mochte denUeberfluß nicht. Im Kreise Seiner Familie und bei dergewöhnlichen Gegenwart weniger Tischgcnosscn, war SeineTafel die eines wohlhabenden Privatmannes. Aber auchdann genoß Er nicht von allen Speisen und wählte die ein-fachsten und gesundesten aus. Wein trank Er wenig, nie über2 bis !! Glas, und was man Ucbcrfüllung nennt, kannte Ernicht. Nie hat man jemals Ihn vom Wein cxaltirt, ge-schweige denn berauscht gesehen, so gern Er es auch bemerkte,wenn seine Gäste es sich wohl sein ließen; denn kaum hattensie das Glas geleert, so wurde es auch wieder von den zahl-