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1 (1842)
Entstehung
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und in dcr Art und Weise, wie Er sie benutzte. Als Erzur Regierung kam, bezog Er nicht das alte, ehrwürdige,große, prachtvolle Schloß Seiner Ahnherren, sondern blieb indem kleinen, aber behaglichen Palais, welches Er schon alsKronprinz bewohnt hatte, und in welchem Er auch gestor-ben ist. Biele Fürsten und Ercellcnzen, ja viele wohlhabendePrivatleute in Berlin, wohnen prächtiger, schöner, weiterund bequemer, als dcr König hier wohnte. Die Wohn-,Sprech-, Arbeits-, Schlafzimmer und dcr Speisesaal warenheiter und geschmackvoll, namentlich mit schönen Gemäldenund anderen Kunstsachen, wie mit pcrennircndcn Blumengeschmückt, aber nirgends sah man Glanz und Prunk; undDecorationcn von großem Werthc, wie namentlich im altenSchlosse in dessen Rittersaalc aufgehäuft und zusammengestelltsind, liebte Er nicht in Seiner Häuslichkeit.

Dcr König war ein Liebhaber und Kenner der schönenKunst in allen ihren Zweigen und hat im Ankaufe kostbarerGegenstände, in Erbauung und Anfüllung des großen Mu-seums viele Millionen in den Iii Jahren Seiner Regierungverwandt. Er hatte darin einen feinen, scharfen Blick, einrichtiges Gefühl, einen sichern Tact, und auf den reinenSpiegel Seiner Phantasie rcflectirtc klar und warm jedesschöne Werk der Kunst. Sein Schönheitssinn floß zusam-men mit Seinem festen und milden sittlichen Gefühl, in wel-chem das Wahre, Gute und Schöne immer harmonisch Einsist. Bilder der Unschuld, der patriarchalischen Sitten-Einfalt,dcr frohen Heiterkeit, der harmlosen Gutmüthigkcit, desWitzes und der Satyre, und dcr humoristischen Laune sahEr gern sinnend und oft lange an, und urtheilte darüber,wenn auch nicht in wissenschaftlich technischen Ausdrücken,