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rcn, frcucten sich, wenn sie Seine hausväterliche Stimmehörten. Was die stille Macht eines vorlcuchtcndcn Beispielsthut, wurde auch hier klar und sichtbar. Das alte wahreWort: all exempluiu neuste tntus oompvuituo oillais,bestätigte sich nach allen Richtungen in den Königlichen Um-gebungen; auch im Aeußerlichen. In Allem fühlte man denAn- und Nachklang vom Königlichen Herrn, dem Vorbilde.Die schönen Gardisten hielten sich, standen, gingen, grüßtenwie der König und waren das Abbild Seiner hohen, edlenStattlichkcit. Viele Ofsiciere sprachen und kommandirtcn,ohne es zu wollen und zu wissen, in Seinem Tone, undAlles trug mehr, oder minder Seine Signatur: Alles wardas Echo von Ihm. Vielleicht hat es nie einen Hof gege-ben, wo der Herr und seine Diener in einem so hohenGrade auch äußerlich UAeemxI waren, als hier; in Allensah man sogleich dieselbe Schattirung und Färbung, in Allenneben fester Haltung eine heitere Behaglichkeit; daran er-kannte man eben so sehr, wie an der Uniform, ihren Dienstbei Hofe, von den stattlichen Leibjägern an, welche die un-mittelbare Bedienung hatten, bis zu den untersten Laquaien.
Wie in Allem, so liebte der König auch in SeinerKleidung das Einfache. Gewöhnlich trug Er einen schlich-ten Leibrock von blauer Farbe, ohne Tressen, und immer an-geschlossen fest zugeknöpft. War Er auf dem Lande, aufder Pfaucninsel, oder in Seinem stillen Paretz, so war Ihmein bequemer Oberrvck am Behaglichsten. Hielt Er Sich inBadeorten auf, so legte Er Alles, was den König bezeichnenkonnte, ab, und man sah Ihn in einem Rocke von dunklerOlivenfarbc, weißer Weste, grauen Beinkleidern, schwarzer