dcn Wchmuth. Jung Stilling würde sie Heimweh nen-nen; man könnte diese Mischung auch bezeichnen als ein har-monisches Concert, in welchem neben dem I-'m te und bU-este»vorzüglich doch auch das rVcknAi« hörbar ist. Wer mit solcherStimmung und Betonung spmpathisirt, und in der Musikdes Lebens gern das Violoncell hört, der srcucte sich, wenner den König sehen und hören und in Sein seelenvolles Augeschauen konnte.
In der Bewegung Seines Körpers lag Anmuth undGrazie. Sein Tritt und Gang war fest, ruhig und sicher,bis zum Jahre 1826, wo Ihn das Unglück traf, einen Fußzu zerbrechen, und woher eine mit dein Alter zunehmendeSchwäche ihm zurückgeblieben war. Doch behielt Er bis einJahr vor Seinem Tode die Leichtigkeit in der Bewegungund die gerade, schöne, männliche Haltung. In der Bewe-gung Seiner Hand lag namentlich etwas ungemein Charakte-ristisches, wie dcn» überhaupt der Gebrauch der Hände beiallen Menschen für den Grad ihrer Bildung bezeichnend ist.Bon einem gesellig ungebildeten, ängstlichen, verlegenen Men-schen pflegt man mit Recht darum zu sagen: er weiß mitseinen Händen nicht zu bleiben. Die Hände sind, nach demAuge und Munde, das bedeutungsvollste Organ des mensch-lichen Körpers. Sie sind das Werkzeug, die Vollstrecker derGedanken und des Willens, sie das Instrument des Empfan-gens und Gebens, der Milde und Härte, der Ruhe und derLeidenschaft, des Segens und des Fluches, sie sind die balan-circnden Halter des körperlichen Gleichgewichts, sie im Schwan-ken die Ursache des Umsturzes.
Möchte man auch nicht mit Lavater unterschreiben, wenn