Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
306
Einzelbild herunterladen
 

dann ist Gott am nächsten; Bete und ar-beite.

Freilich haben die beyden lebten wirbelnden Jahr.-zehende auch hierin viel, gewaltsam und leichtsinnigzerstörend, geändert. Aber die heilsame Grnndguelle Iist nur getrübt, sie ist nicht versieget; schon fängt siean, ihre Rechte wieder zu behaupten, und gcläutmwird sie, Segen vcrbreklcnd, schöner sich bekunden,als je. Auch wird die deutsche Sittlichkeit, unserNationalstolz, mit ihr zurückkehren.Die Ehe isthier strenge, sagt Taeirus "), und kein Thei! ihmSitte» verdient höheres Lob; sie, unter den rohe»Völkern fast die einzigen, begnügen sich mit EinemWeibe."So leben sie in gesicherter Keuschheit"Nicht Schönheit, nicht Jugend, nicht Rcichlhimschafft ihr (der Unkeuschen) einen Mann. Denn dalacht niemand über Laster; verführen und verfnhnwerden, heißt nicht (wie bei den entarteten Römern)Weltsitte."Mehr leisten gute S-lten hier, als an-derswo gute Gesetze."Spät folgen die Jüngling! Ider Liebe; daher unerschöpfce Mannhcit. Auch dieJungfrauen eilen nicht zur Ehe. In der nämliche»Jugend und Reife vereinigt sich das gleiche, kraft-1volle Paar, und von der Eltern Stärke zeugen kielKinder." Ist es ja doch bis in die neuem Zeiten heg Iden Deutschen eine Schande des Mannes geblieben, leine Geschwächte sitzen zu lassen; und Landgemcim»!kennt man noch jetzt, in welchen seit mehr als einer!Generation keine uneheliche Geburt, geschweige bcn»In Ehebruch bck m,t ward- Hochgeehrt stand insbc-ITacitus Zeiten, dann zur golbe^auch späterhin, das deutsche Tner, bei) nicht gebildeten N»IGehandelt.

tus 55), in ihnen eW>I

, 20.m. 20.