Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
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295
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all hat Er das Wohl seiner llnterthanen , den Florseines Landes im Auge; hoch achtet Er Wissenschaftund Kunst, und befördert sie; weise Sparsamkeit machtEr, nach dem Bilde der hehren Natur, überall zumGesetze; daher sieht man auch am Hofe keinen über/mäßigen Aufwand, aber auch nicht zu wenig, sondernder Wörde und dem Anstände angemessen; daher er-blickt man nie Kleinlichkeit, vielmehr richtige Liberali-tät; selbst Freund der Natur und Einfachheit, siehtman am Hofe kein steifes Ceremonicll, nicht bloßePolitur, aber Cultur, Feinheit, Anstand; musterhaftist die Erziehung der fürstlichen Kinder, erst werdensie als Menschen, dann als Fürsten erzogen; durchLiebe und Verspiel erzieht Er sich aus ihnen jugend-liche Freunde fürs Leben, und Nachfolger, Seiner wür-dig, wenn Er zu einem höheren Leben hinübergeht;unter seinem Volke erscheint er immer als ein freund-licher, liebreicher Vater. Aber dieses liebt Ihn auchals Vater und hangt mit Warme an Ihm. EinerWache bedarf Er nie; Liebe, Segenswünsche sindSeine Wache. Gott! welch ein Ziel, welch ein Maßvon erhabener Größe, von Seligkeit schon in dieserWelt, verliehst du den Fürsten. Heil Ihnen ^)!

>) Passend steht hier wohl eine denkwürdige Stelle ^dem Vcrmächtniß eines edlen Fürsten an seine»'