Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
286
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lieben nicht.den Krieg, sie verabscheuen ihn; alle habendas Schreckliche desselben aus Erfahrung kennen ge-lernt. Schrecklicher als je hat ein mehr als -ojährigerKrieg gewüthct, und fast über alle Lander EuropenSseine blutige, zerstöhrende Geißel geschwungen. Jehloder nie ist ernstliche Vorkehrung möglich! Und ssübcrschwicrig möchte sie nicht scyn.

Die Aufgabe, nicht neu ist die Idee! durfte ind er Errichtung eines europäischen Staatenbundes lie-gen. Je mehrere, ja wenn alle, in denselben träten,desto besser. Das erste Grundgesetz desselben wäre:Unabhängigkeit und Freyhcit jeder Na-tion; das zweyte: hinfort kein Krieg mehr,wenigstens kein Angriffskrieg unter deneuropäischen Staaten, aber allgemeines Ver-thcidiguugsshftcm gegen auswärtigen Angriff, so wiegegen den Uebcrtretcr der Bundcsacte. So bedürftenwir auch des Gleichgewichts - Systems nicht mehr,welches doch immer nur sehr unvollkommen, und ansich nichtssagend war; denn, seitdem man das Gleich-gewicht»-System im Munde führte, sahen wir derblutigen Kriege nud der Eroberungen genug, gar mehrals zuvor in gleichem Zeiträume; und natürlich, dasGleichgewicht beruht auf nichts festem; sobald eineRegierung der- Eegenparthey abtrünnig gemacht wer-den konnte, war es gehoben, ein As zieht schon dieWaagcnzunge über; gehört ja selbst ein Gleichgewicht