Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
268
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Könige zum Enthusiasmus für Freyhcit, für König, fürVaterland, bald für deutsches Vaterland; mit Helden-niuth wehten sie die Scharten aus, welche großsprcche-rischcr, hochmüthiger Schwindel der meisten Offiziere,in Friedrichs Größe undLorbcrn sich unübcrwindlchdünkend, Preußens Kriegsehre zugefügt hatten. En,thusiasmus, ist er einmal gebaren, schnell theilt ersich, wie ein elcctrischcr Schlag, nach allen Seiten mit.Nasch hat sich nur eine Stimme, in Wort und That,verbreitet: Frcpheit, Selbstständigkeit n. U n-abhängigkeit dcr Nationen! Und wahr ist's, nurFreiheit hebet und veredelt den Menschen. Versunken wardie Menschheit unserer Zeit zu herzvercngendem Egois-mus, Eigennutz war an die Stelle alles Edlcrn gctrettn,überall wollte man nur genießen, nur für sich sorgen;verschwunden war alles Herz für das öffentliche ge-meinsame Wohl fast jeder sähe bloß in sich dieWelt. Druck und Roth mußten diesen unseligen Zu-stand enden; die Menschen mußten viel verlieren,mußten viel leiden, um wieder entbehren, um wiederden Gedanken denken zu lernen, daß wir hier zu etwasAnderem da sind, als zu Geldsannncln und sinnlichemWohlleben. Insbesondere gieng für Deutschland einschöner Stern auf: ein hoher, edler Sinn, der Geistder Gerechtigkeit, der Genügsamkeit, des Steedensnach Unabhängigkeit als gemeinsame Nation schlang einschönes Band um seine Fürsten, legte den Grund zum