Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
259
Einzelbild herunterladen
 

2?9

immer, wie die Erfahrung bisher bestätigt hat, derForstcnltur nachthcilig geworden. Im Gcgcnrheil darfsie nur negativ seyn, das heißt, sie muß sich auf ei,'geutlichc Forstpolizey beschränken; nur auf Holzverwü-stung muß das Forstaml wachen, und dagegen poli-zeilich eintreten. Eben so ist Belehrung über vor-rhciihafte Forsteultur an ihrem rechren Orre. Bevor-mundung der Gewerbe taugt nirgend, und auch hiernicht; sieht man doch gar häufig nur zu sehr den auf-fallenden Abstand der öffentlichen Forsten gegen diedaneben liegenden Privatgehölzc; und naturlich: derPrivatmann hat kleinere Bezirke, er pflanzt und eul-lirurt für sich selbst und seine Nachkommen, der Forst-mann, besonders die nntcrcn Forstbeamtcn zeigen sichnur zu oft als Micthlingc, und benutzen nur zu oftdie ihnen verstattcte Einmischung in die Privat-Holz-cultur zu Amnaffungen und zu ihrem Privatvortheil.Traurig sind die Dcnspielc, welche mau in vielen Ge-genden darüber machte.

Gemcrnheit 6 tbeilu > rgcn.

Eins der wichtigsten Beförderungsmittel dcr Land-wirthschaft und des Lnndesflors sind die Gemeinheils-theilungcn, das beweiset die Erfahrung überall, wojene Statt fanden. Sichtbar blühten die Dörfer, wostlchc Thcilungcn geschahen, vor de» benachbarten aus;Gemeinheiten, welche nur die elendeste Viehweide gc-