ii5
das Nuthenmaß ihres Scheffels Einsaat. In solchenFällen ist es am besten, die Scheffel Einsaat angebenzu lassen, und dem aufnehmenden Beamte» liegt esob, das Nuthenmaß, allenfalls durch zu veranstaltendeVermessung eines Scheffels Einsaat, auSzumitteln undgehörig zu vermerken. Die größte Schwierigkeit fin-det sich in dieser Hinsicht beym Waldbodcn, bei) Ge-meinheiten, und mehr oder minder bei) Weiden undWiesen, bei) deren Veranschlagung es meist bloß aufsAugenmaß ankommt.
In Ansehung der Bodengi'ite ist in bergigtenGegenden anzugeben, ob ein Grundstück auf dem Ber-ge, oder am Berge, und zwar an welcher Himmelö-ftite, südlich, nördlich zc., oder im Thale liegt; über-haupt ob der Boden steinigt, klepartig, lehmig, san-dig, moorartig, sumpfig, oder von gewöhnlicher, gu-ter Erdarl ist; zugleich wird bemerkt, in welche der,für die Esmmünc bestimmten Elasten es nach der Mei-nung des Eigentümers gehört. Durch diese nähereAngabe der Beschaffenheit des Bodens erhält man eineArt von Controlle zu der Angabe der Güteklasse, undzugleich erhält die Direktion vermittelst der Durchfichteinzelner Special-Angaben einige Uebcrsicht der Lokali-tät einer Eommüne.
Bei) der Angabe werden am besten gedruckte,zweckmäßig eingerichtete Declararionslisten, zur Ausfül- ^lung, zum Grunde gelegt; der Nähme des Eigenthü-H z