Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
106
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scheu Gewerbe den größten Theil der Einwohner be-fassen, wo also die Cultiir der Grundstücke den umher-gelegenen Landleutcn überlassen wird, wird der Micth-prcis sehr geringe, und weit unter dem wirklichen Er-lrage stehen; aber hier mögen die Gewerbe einmahlauf mehrere Jahre stocken, und man wird den Acker-bau hcrvorsuchen, und die Micthpreise werden steigen;eben so werden, durch zufallige Zeitumstände mehrereJahre lang veranlagte hohe Kornpreise den Mieth-preis ungewöhnlich steigern, Demnach ist auch diesernichts weniger als ein nur in etwa haltbarer Maaß-siab. Der vierte Maaßstab ist der des reinenErtrags. Dieser erfordert nun aber nicht nur dieAusmittclung der nähmlichcn, für die natürliche Frucht-barkeit angegebenen Thatfachcn, sondern häuft, wasdie Sache noch mehr erschwert und verwickelt, jeneThatsachen dadurch, daß der Dünger und sämmtlicheEulturkostcn, und zwar alles dieses in Geld-Sätzen,welche sammtlich von großen Zufälligkeiten und Oert-lichkeitcn abhängen, mit in den Anschlag aufgenommenwerden sollen. Diese Erschwerung allein kann man aufzwey gegen eins anschlagen, und eben diese letztemThatsachen sind von der Natur, daß, sie die ganze Ar-beit sehr unsicher machen. Denn bekanntlich gebendiese Anschläge, unter Hereinziehung der Culturkostenund zwar Alles zu Geldc berechnet, nur zu häufigals Resultat, daß gar kein reiner Ertrag bleibe, um