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1 (1814)
Entstehung
Seite
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jetzt diesen Steuer/Maßstab, ohne Rücksicht aus dievielen späteren Veränderungen in den Besitzungen derEinzelnen, ohne Rücksicht auf die ursprüngliche Umgleichheit der Gehöfte nach AckerZahl uiid Bodengüce,So lange die Abgaben überhaupt nur geringe waren,wurde diese Ungleichheit nicht sehr bemerkt alleinin neueren Zeiten ward der Druck der Uligleichheitgar sehr gefühlt, und in mehreren Gegenden und Län/dern wurden Beschwerden darüber erhoben. Wirklichhat man auch in etlichen Ländern Hand.angelegt, umdie Fehler und Ungleichheiten zu heben ^). In eini/gen deutschen Provinzen findet man selbst schon, ob/gleich noch ziemlich unvollkommen, Vermessungen undeine Art von Bonitirnng im stebcNzehNten Jahrhundert.Jndeß ist bis jetzt noch kein Land, welches sich einerguten Grundsteuer/Matrikel^) rühmen könnte, das

") Jndeß waS alleS ist nicht im Finanzfache bebanptetworden! selbst: daß die Grundsteuer nicht verbessert undberichtigt werden müsse! »Man kann, sagt Herr vonStruensee (in seinen Abhandlungen über wichtigeGegenstände der StaatSwirthschaft Th. t//. S. yz.),cS als allgemeine Regel der Finanzwissenschaft anneb-tne»: in den Grundsteuern nichts zu verän-dern; keinem, der gedrückt zu sepn vorgibt, Erleichte-rung zu geben ; niemandem, der zu leicht tarirt ist,mehr aufzulegen. Hier ist der Fall, wo alles bepm Al-ten bleiben muß."

Man gebraucht häufig die Wörter: Catastcr und Ma-trikel, als glcichgeltcnd. Jndeß ist ein wesentlicher Un-terschied zwischen beiden. Catastcr ist das Steuer-Grundbuch, Matrikel die Steueriiste; diese beruhet auf

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