Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
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z) Bei) dcn neuen Organisationen unserer Zeitenhat man häufig auf Unterbringung der alten Beamten,ohne sorgsame Rückficht auf ihre Tauglichkeit, Bedachtgenommen, um Pensionen zu sparen. Jndcß war dasein wahres Unglück, und würde es noch mehr bei) derjetzigen allgemeinen Wiedergeburt scpn. Nein, tau-scndmahl besser, das Land bringe das Mehr der er-forderlichen Pensionen auf, als daß ein untauglicherBeamter wieder angestellt werde; ein untauglicher,wohl gar schlechter Beamter schadet in seinem Ämts-kreise weit mehr, als wenn selbst nur dieser Kreis denBetrag seiner Pension aufbringen müßte; dagegen istdieser Betrag, aufs ganze Land verthcilt, eine wahreKleinigkeit, aber groß ist der Vortheil fürs ganzeLand, wenn nur taugliche und redliche Beamten an-gestellt sind.

4) Mangel, welche man rückfichtlich auf Beam-ten-Anstellung, zum großen Nachtheil fürs allgemeineöffentliche Wohl, nur zu häufig antraf, waren: Nicht-sparsamkcit in der Anzahl der Beamten und der Titel,aber Sparsamkeil im Betrage der Gehälter. Da säheman dann öfters drep Beamten, wo einer bey eini-gem Flcißc ihre Amtsverrichtungcn füglich allein ver-richten konnte; die Besoldungen aller drei) hatten hin-gereicht , dem Einen einen anstandigen Lebensunterhaltzu gewähren, indeß sie für jeden einzelnen zu geringwar, als daß er nicht das Amt bloß als Nebensache