die Präsidenten der Wahscollegicn bey jeder Sessionan, er behält sich vor, eine Zahl Mitglieder hinzuzu-fügen , eine Anzahl Mitglieder der Ehrenlegion tritt
für Europa ein Muster sinnt können. Er hat eine größereSeite, als die des Feldherrn; als Regent, man seheund srndire nnparthcyisch seine inneren Einrichtungen,hat er Großes in Frankreich gethan. Aber das schließtnicht ans, daß ein großer Mann irrige Ansichten, auchgroße Fehler haben könne; und wieviel mag auf Rech-nung der Schmeichler und Kriecher kommen. Unser Zeit-alter, das im Kriechen zu viel, viel zu viel gethan hat,wird auch im Verdammen zu viel thnn. Erst die Nach-welt wird ein völlig wahres Urtheil über ilm ausspre-chen. Sagte Napoleon selbst einst, als die Stadt Parisihm ein Denkmal errichten wolltet „ Ucbcrlasset daS derNachwelt, die eS wird benrthcilen können, ob ich seinerwürdig bin." Vielleicht war dieses eine bloß glanzendeRedensart, vielleicht auch nicht ganz. — Mögen dieWeisern allen Nationen auch hier redlich, bieder und lei-denschaftslos das Gute vom Bösen sondern, dieses ver-abscheuen, jenes anerkennen und achtens
Für und über die Schmeichler und Kriecher stehe hierfolgendes Gedicht eines kraftigen deutschen Mannes,entlehnt aus einem Provinzialblatt, den WestfälischenBlattern Nr. >8. des l. 2- >«>4-
Jedem das Seine.
Soll Er's denn nun allein entgelten,
Da sein sonst treues Glück Ilm flieht?
Nickt enfl) — euch vcnchlcr sollt' man schelten,Weil ihr jetzt fein znrückezieht?
Jbr Natternbrnt vom Schmcicklerorden,
Irr Skilivendicrer seiner Ehr'!
Durch euch ist Er erst ganz geworden,nicht geworden war'.