4?
publikanische Verfassung nicht, wenigstens nicht langefür die Menschen und die Welt, wie sie sind.
Angemessener für sie isi das Priucip der Einheit,ist die Regierung eines Einzelnen an der Spitze; siehat insbesondere die Analogie der Weltregicrung fürsich. Aber nicht Despotie isi für Menschen, welchendie Gottheit Willcnsfrephcit verlieh, und nur morali-scheu Gesehen sie unterwarf. Despotie paßt nur, undisi auf eine etwas längere Zeit möglich i» dem Zu.'siandc entweder der Nohheit und gänzlicher Uneultur,oder der völligen Erschlaffung und eingetretener Sit-tenlosigkeit, also der Wiederrerrohung; sie isi die Ne-gicrungsvcrfassung des Eroberers, des gewaltsamenStifters einer Negierung; wie jener Zusiaud aufhört,nähert sich diese ihrer Zerstörung. Die Mouar,chie ch sieht, bep fortgeschrittener Cultur, zwi-schen Republik und Despotie in der Mitte; je mehrsie sich im richtigen Mittel vereinigt, je angemessenerdie Verbindung der repräsentiven Zuwirkung mit derEinheit isi, je einfacher, bestimmter, deutlicher undbündiger die organischen Staatsgesetze sind: desto voll,kommuer isi die Verfassung, vorausgesetzt, daß sieedel — von allen Thailen, ohne Anma sungcn (Usur,
-) Die Wörter Monarchie und Despotie hier nach Montes-quieu'S (II.i.Z Gebrauch gciionunen, erstere im Sinne ein-geschränkter Monarchie. Besser isi sonst die Eintheilunzder Monarchie in eingeschränkte und uneingeschränkte, nnddie Benennung des Mißbrauche letzterer: Despotie.