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Deutschlandkk.
von Galanterie und Laune, sie beschwört ihre Freundin Venus,den Ritter vom Tode zu erwecken. Aber jene zuckt die Achsel, sie istohnmächtig gegen den Tod. Diana stürzt sich wie wahnsinnig aufden Toten, und benetzt mit Thränen und Küssen seine starren Händeund Füße.
Es wechselt wieder die Musik, und sie verkündet Ruhe und harmvnische Besclignng. An der Spitze der Musen erscheint zur linkenSeite der Scene der Gott Apollo. Aufs neue wechselt die Musichbemerkbar wird ihr libergang in jauchzende Lebensfreude, und zurrechten Seite der Scene erscheint Bacchus nebst seinem bacchantischenGefolge. Apollo stimmt seine Leier, und spielend tanzt er nebst denMusen um die Leiche des Ritters. Bei dem Klange dieser Toneerwacht dieser gleichsam wie aus einein schweren Schlafe, er reibtsich die Augen, schaut verwundert umher, fällt aber bald wiederzurück in seine Todeserstarrung. Jetzt ergreift Bacchus eine Handpauke, und im Gefolge seiner rasendsten Bacchanten nmtanzt er denRitter. Es erfaßt eine allmächtige Begeisterung den Gott der Lebenstust, er zerschlägt fast das Tamburin. Diese Melodien wecken denRitter wieder aus dem Tvdcsschlaf, und er erhebt sich halben Leibes,langsam, mit lechzend geöffnetem Munde. Bacchus läßt sich vonSilcn einen Becher mit Wein füllen und gießt ihn in den Munddes Ritters. Kaum hat dieser den Trunk genossen, als er wie neugeboren vom Boden emporspringt, seine Glieder rüttelt und die verwegcnsten berauschtesten Tänze zu tanzen beginnt. Auch die Göttinist wieder heiter und glücklich, sie reißt den Thyrsus aus den Händeneiner Bacchantin und stimmt ein in den Jubel und Taumel desRitters. Die ganze Versammlung nimmt teil an dem Glücke derLiebenden, und feiert in wieder fortgesetzten Quadrillen das Fest derAuferstehung. Beide, der Ritter und Diana, knicen am Ende niederzu den Füßen der Frau Venus, die ihren eigenen Rosenkranz ausdas Haupt.Dianas und Tannhäusers Rosenkranz ans des RittersHaupt setzt. Glorie der Verklärung.
Druck von Hesse H Pecker in. Leipzig.