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Jutta, Demerida, Mechdildis, Jutta/ und Elisa. So lanqe diese Tochterlebten, sollten sie die Haltte der Einkünfte von den aus Kloster geschenkten Güterngemessen, würde Eine davon sterben; so sollte ihr Theil dem Kloster zufallen: wür-de Eine Lust haben, Nonne zu Kathrinen zu werden; so sollten die Kosten ausihren Mitteln genommen werden: würde sie sich aber einen andern Orden wählen,so sollte ihr von ihrem Vermögen nichts ausgeliefert werden u. s. w. Als Zeugenwerden genannt, Elisa/ Aebtissinn zu Vilich, Heinrich von Rcnneberg, Johannvon Renneberg/ Beatrix von Geresheim, Friedrich von Derne und seine Ge-mahlin Beatrix/ die Töchter des Stifters Jutta und Elisa/ dessen Baase IdaBeatrix von Barforst/ sein Vetter Albert/ Kastor von Linipe, Mönch zu Die-rcco. Die Siegel waren die, der Aebtisinn zu Vilich und des Gerhard vonMenneberg. Daß nun diese Familie noch in i4ten Jahrhundert geblüht ha-be, beweiset der, in der Linzer Pfarrkirche befindliche Degen mit der Jahrzablissz. Noch eine andere Urkunde vom Jahre izor. ist von Niklas Ediger,Prior und Beichtvater zu Kathrinen, welche die Erzählung einer Strcitiakeitüber die freye Jagd mit einem Edelmanns auf dem benachbarten Schlosse Alte-wied enthält. Gegenwärtig ist es kein adeliches Kloster mehr, sondern ein bürger»liebes. Die Nonnen sind meistens aus Koblenz und der Nachbarschaft. ZuLinzhates einen Hof, worinn sich die Aebtissm im Herbste aufhält. Uebrigens herrschtin diesem Kloster Gastfreyheit, vorzüglich für geistliche gute Freunde, Luxus undsreye Lebensart mehr, als man es gewöhnlich in Nonnenklöstern zu finden pfleget.
Auf dem Ringelberge oder Rinnichensberge, eine Viertelstunde von Ka-tharinen, so wie auch nahe bcy dem Hose Hoppen an der Wiedbach/ sonderlichaber auf demHübchenbeydem DorfeRosbach,fernerin der Bennau bcy demDor-seAsbach im Amte Altewied findet man viele ächte Basalte, dergleichen ich bey derGelegenheit des Bruches bey Unkel beschrieben habe. Aber diese Basalte werdengar nicht, ausser zu Grenzsteinen benutzt; sind auch wahrscheinlich nie benutzt wor-den, indem mangar keine Mauern in diesen Gegenden findet, die aus solchen, sondernnur, die aus grauen Fclssieinen gebauet sind.
Alle diese Gegenden haben zwar romantische Thäler, die mit hohen Gebir-gen und Felsen umgeben sind: aber sie haben alle das Gepräge der Rauheit undWildheit, und die Höhen sind so unfruchtbar und unwirthbar, daß man sich wun-dert, wie hier die Menschen leben können. Und dennoch leben sie, und zwar vom Acker-bau und der Viehzucht. In schlechten Jahren aber haben sie oft Mangel an Getreideund für das Vieh kein Futter, da dann freplich die Noch sehr groß ist. Man weiß,
daß