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scheide 'erhielt/daß es die Pflicht des Kaisers erheische, die Statuten, Gerecht-same, Besizungen !e. der teutschen Kirchen zu schützen.
Nun ward die Frage aufgeworfen, wessen es ftp, zu entscheiden, ob dasHeil der Kirche von Köln wirklich die B-fthreibung eines solchen Landtages erfo-dern: und angesehene Manner kommen darinnen überein, daß das einzig demhöchsten Richter vorbehalten ftp.
Doch wir kommen fast von unserm Wege zu weit ab : wiewol es in un-serm Plane ist, die Erläuterung der Kupfer , nebenher in die Geschichte undStatistik unserer, dem Auslände kaum dem Namen nach bekannter Gegendenauszulaufen. —
Das kurfürstliche Residenzschloß zu Bonn.
^Erläuterung zu der zten Kupfertafel.
icht immer haben die Kurfürsten von Köln zu Bonn, restdiret; und selbst,nachdem diese Stadt bereits der gewöhnliche Aufenthaltsort mehrerer Kur-fürsten gewesen war, kamen andere, die sich anderwärts niederliessen. Von demKurfürsten Engelbert von Falkenburg ist bekannt, daß derselbe, zwischen denI ihren 126z-12K8. zuerst eine ordentliche Residenz daselbst angeleget habe.
Dieser Engelbert nämlich kam zur Regierung, als ein Aufruhr zuKülN/ der unter seinen Vorfahrer, dem vortreflichen Kunrad von Hochsteden/ausgebrochen war *), noch glimmte. Er ließ die Haupter und Vorneomender Stadt, wie er sie fand, in ihren verdienten Fesseln; legte zween feste Thür,me, den einen ober den andern aber unterhalb jener, auf dem Ufer des Rheinesan, und zeigte dadurch klar, daß er nicht gekommen wäre, den Rebellen nachzu»
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Man schreibt, Kunrad habe diesen Ausstand dadurch veranlasset, daß er vor seinerConsttmatiou und Belchaung von: Papst und Kaiser habe münzen lassen. Münzstrittigkeitenwaren es gewiß, die er mit seinen Bürgern hatte; auch mstirt eine Münze jenes Kumrads, worauf er sich nur kllecwm nennet: allem ich kann mich nicht bereden/ daß dastinjig der Zunder jener Rebellion gewesen ft?n solle.