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obersten ?udlius, der allda sein Quartier gehabt hätte, herleiten. Diese Gelehrtefinden beynahe für jedes andere Dorf der Gegend einen römischen Namen, dermit dessen Benennung einige Buchstaben gemein hat, und dieses zwar, wennman ihnen glaubt, nicht von ohngefähr, sondern, weil eines aus dem andern ent-standen ist. Wichtig kann eine solche Frage für die Geschichte seltner werden,oder vielmehr können diese Fragen seltner zuverläßig beantwortet werden, weilman sich am Ende überall nur mit Muthmassungen aushelfen kann. Wir wol-len hier keine Zeile mit dergleichen verderbem
Dieses Dorf hat viele hübsche Hauser, die ohne Zweifel unter der vo-rigen Regierung, wo der Hof sich vielfaltig da aushielt, theils von Personen, diezu jenem gehörten oder davon lebten, theils vom Fürsten selbst erbauet undnachher verschenkt worden sind.
Nun wurden, nachdem sich die Sachen änderten , viele dieser Hänserleer, und die andern vielen im Preise und in der Miethe. Das war, wie mirdäucht, der Reiz, womit das Dorf theils Menschen aus der Stadt, theilsFremde, zu Anlegung von Fabriken zu sich Herzog.
Bey jener Veränderung wurde zugleich eine Menge von Händen, be-sonders unter die geringem Volksklassen, die sich) bisher mit Bevlaufen, Hand-reichen und dergleichen Nlchtsbedeutsamkeiten am Hoflager beschäftiget hatten,dienstlose müßig, und waren daher gegen jeden Preis in Arbeit zu haben: Nochein Reiz für Unternehmerl
Sehr viel wollen nun freylich, doch die Fabriken, welche jetzt da sind,nicht sagen, wenn man betrachtet, was sie sevn oder werden könnten. Aberdas Dorf und die Stadt haben doch viele Nahrung, und überhaupt das Erz-stift nicht einen ganz unbeträchtlichen Nutzen von ihnen, indem sie ihm viel Gelderhalten, was sonst herausgehen würde, weil ihre Waaren der Art sind, dieman für unentbehrlich hält. Sie bestehen nämlich in einer Faience- in einerBacken-und in einer Flanell-Fabrike, wozu noch eine andere komme, die sich mitsogenannter Savvncrie-Arbeit abgiebt, aber eigentlich zu jenen nicht gehöret.
Vorzeiten fiel es dem höchstseligen Kurfürst ein, eine glänzende Messeda halten zu lassen. Leute, welche sich derselben noch erinnern, versichern einhel-lig, daß es darauf was Rechts zusehen gegeben habe: aber im Geiste der Hand-lung, und mit Absicht dieser einen Weg hier zu bereiten, ist diese Messe gewißnicht entworfen und angelegt worden: davon überzcugr jeder Umstand, dessen man
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