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ben dürfen, noch im Jahre 1646. fast den ganzen schönen Vorrath von Hand-schriften enthielt, welche der kölnische Erzbischof Hildebald/ von jenen Büchernhat nehmen lassen, die im Jahre 70?, oder wie es Harzheim verbessert: imJahre 804.) Kai.sser Karl der Grosse/ dessen Erzkaplan jener Hildebald war,vom Paste Leo zum Geschenke erhalten hatte, wovon sich aber schon im Jahre1752, da obiger Harzheim ein Verzeichniß der vorhandenen Handschriftendrucken ließ, kaum einen nennenswcrthen Rest mehr fand, und denen also in neu-ern Zeiten ein schlimmeres Schicksal, als Brand und Verheerung, denen sie schoneinigemal vor dem glücklich entkommen waren, muß zugeflossen seyn. Demseo wie ihm wolle: einmahl sind auch unter den wenigen, die sich bis zu unsernZeiten erhalten haben, noch verschiedene, die durch jenes Verzeichniß bekannter zuwerden verdienten Unter den freigebigsten Vermehrern dieser Bibliothek kannman die würdigen Folgen des Stifters Hildebald, die kölnischen Crzbischöfe Everge-rus/ Herebertus und Anno nennen. Auch rühmet man die Frevgebigkeit, unddas Veroienst, welches sich mehrere, in jenen Zeiten sogenannte ^.bdntesund ?ric>resdieser Metropole um diese Bibliothek erworben haben.
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5) CgtzMZliL kiNorrcuz OlticuZ idoäicum N5. Libliotliecae Lecleliae ktelropoliwlie Llolg'-uientis. Col> ^gripp. ^nuo 1752.
»*) wikilommuz, (heißt es in der Vorrede jenes (lztzwxi) illutina veueranclae antiguicaris^onnmeinz Deus ucibis taruauir, 6: iouAe maioris momemi sc pouäeris, czuam IIImussZeisnius creäebar p. 241. äe L 0 I. lVlaZn.
Da nämlich die Domherren hier, wie überall, noch ein gemeinsames, gleichsam klöster»5. liches Leben führten. Damals hiessen auch die jetzigen Kapitularcn noch lsrutres, so wiedie hentigen Domiccllarcn Inniores Letztere wurden von dem Scholas: er, (derwenigstens heutzutage unter die Prälaten des Kapitels gehöret, und nichts als sei,nen Namen beybehalten hat, erzogen, und in den Wissenschaften unterrichtet. Und die»sen zum Gebrauche war, überall bey den Ststtern eine Art von Bibliotheck, daß aberjene, wovon wir reden, eben zu diesem Zwecke scy angelegt, oder unterhalten worden, be»zeugen unter andern die in denen noch vorhandenen Büchern übriger Spuren, von ver»schiedener Ausleihung derselben an Chorherren, Domwellaren oder Schüler unsers Dom»siistcs. Daß bcy diesem das gemeinsame Leben im Jahre 1131 aufzuhören angefangenhabe, ist ziemlich erweislich. Wenn aber eigentlich die Herren ihre Revenuen in ge»
wisse Präbenten eingktheiltt haben, ist zweifelhaft, dagegen soviel gewiß, baß dieß schon vor
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