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[1. Heft] (1784)
Entstehung
Seite
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fort am 27ten Sept. des folgenden Jahres die drei) heiligen Leichname aus demalten Dom an jene Stätte versehte, wo selbst dieselbe noch hellt zu Tage ruhen.

So viel zur Geschichte dieses merkwürdigen Baues selbst, und nunauch ein paar Worte über die vorzüglichsten Merkwürdigkeiten, die er enthalt!

Gleich beym Eintritte fallen dem aufmerksamen Auge die an der linkenSeite befindlichen, gemalten Fenster auf, deren sich auch noch verschiedene in demChore finden. Wir werden in der Folge unfern Freunden Abbildungeil der vor-züglich merkwürdigen darunter liefern, und dieselbe mit einigen Anmerkungen be-gleiten. Voraus sagen wir hier nur so viel, daß wir hoffen dürfen, zu der Ge-schichte der, zu unfern Tagen ganz vergessenen, wenigstens vernachlässigten Kunstauf Glas zu malen, bey jenem Anlasse einige nicht unwichtige Beyträgezu liesern.

Diese Kunst hat zu ihren Tagen vorzüglich in Köln florirt, und nochjetzt finden sich (ungeachtet vor einigen Jahren ein gewisser Engländer, der sichwohl besser aus dem Werth derselben mag verstanden haben, als die guten Leutein Köln am Rheine/ eine Menge davon zusammengekauft, und nachher man-chen Nachfolger gehabt hat), in mehrern Kirchen und Privathausern die schätz-barsten Ueberbleibsel davon. Schade nur, nicht, daß diese Denkmahler, ih-rer Natur nach, so wenig für die Ewigkeit gemacht find, sondern daß die Un-wissenheit der Besitzer dieselbe, wenn es ja Mode oder Bequemlichkeit heischet, siemit klarem Glase zu ersetzen, des Ausbewahrens nicht einmal werth halt!

Wir decken gern die Schande unserer Nebenmcnschen; sonst konntenwir hier den Verstorbenen, und durch einen würdigern Folger ersetzten Prioreines der ansehnlichsten Klöster in Köln nennen, der einen eigentlichen Schatz, denfein Kloster an Kunstwerken dieser Art besaß, aus dem niedrigen Beweggrunde,seinem Anverwandten, der ein Glaser war, einiges Verdienst zu verschaffen, imeigentlichsten Verstände zernichtete, und gewöhnliche Glassenster hinmachenließ.

Oberhalb der achten Säule auf dieser nämlichen Seite findet sich dieStiftsbibliotheck, die, wenn wir dem Augenzeuge Aegidius Gelleniuö O glau-ben

U säwii'snckz er ciurli maAimuämo Lotoulas Ltsuäis? ^Arippin«ntl5t/dioiuW l/i'bis. p. 2ZI-.