worden sey, erweiset mit ausdrücklichen Worten die mehrangezogene Chronikvon Köln.
Dieß ist nicht so zu verstehen, als wenn diese geraume Zeit, ohne Aus-sehen, hiezu verwendet worden wäre: da sich im Gegentheil erweisen laßt, daßder Bau, bey verschiedentlich vorgefallenen, sowohl innerlichen Unruhen, alsauswärtigen Kriegen, woran das Erzstift Antheil nehmen mußte, u. d.gl. vonZeit zu Zeit stille gestanden habe.
Wenigstens werden die vier erstern unmittelbaren Folger des Gründers,Kunrath von Hochfteden, nicht viel hauptsächliches haben ausrichten kommen.Dieser starb schon am 29ten Sept. des Jahres 1261. Engelbert Ik. von Fal-kcnvurg, der nach ihm kam, hatte gleich beym Antritte seiner Regierung von sei-nen rebellischen Untcrthanen der Stadt Köln vieles auszustehen, die ihn schon126 z nicht nur zwangen, seine Residenz nach Bonn zu verlegen, sondern sogar ihn1267. in der, ohnweic MarienholZ/auf der Wullesenner Heide, zwischen Le-chenich und Zülpich, unter Anführung Wilhelms/ Graven von Gülich, gelie-ferten Schlacht gesangen nehmen, und bis ins vierte Jahr auf dem SchlosseNicdeggen sitzenließen, mithin ihm, da er schon am ?ten Novcmb. des Jah-res 127 s von hinnen schied, wenig Zeit und Laune vergonten, an den Bau sei-ner Hauptkirche zu denken. Fast im nämlichen Falle fand sich Siegfried vonWesterburg/ der mit den unbiegsamen Kölnern nicht weniger, als sein Vorfahr,zu schassen hatte, und dabei) an Adolf Graven von Berg/ einen mächtigenGegner fand. Zwar kam unter Wichbold von Holte, der Friede mit Kölnzu Stande, für welche seine Stadt er sonach auch die Auflösung des Kirchenban-nes, worinn sie verschiedene Jahre hindurch gelegen hatten, im Jahre 1298 vomPapste Bonifaz Vitt, erhielt, allein, da er schon im siebenten Jahre seiner Re-gierung, (r zOz) zu seinen Vätern gieng; zudem während dieser kurzen Zeit ei-nen Krieg gegen Adolf/ Graven von der Mark/ auszuhalten hatte, so ist leichtzu denken, daß unter ihm, eben wie unter seinen beyden Vorfahren, der Baudes hohen Doms wenig oder gar nicht habe gefördert werden können. Ihmnun folgte Heinrich von Virneburg/und unter diesem ward endlich 128 Jah-re vom Tage der Gründung anzurechnen, der obige Vers: ^nno mMeno rer L,vigenaguo sunZe, — Lüne normii; ills cborus coepir roloimi'L ionoruz, wahr,da er im Jahre 132a dem igten August, den hohen Chor feyerlich erösnete; imJahre 1322, den LstenScpt. aber, nebst den umliegenden Kapellen, cinweihete;
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