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Nachfolger Willibert im Jahre 87Z. vollführte, alte Dom im Raucheaufgegangen war) der kölnische Erzbischof Kunrath von Hochstedenein Herr, der, auch ohne dies ewige Denkmahl seines Namens, in den Jahr-büchern feines Erzstiftes, und des Reiches unsterblich geblieben warel
Ein Umstand, dem Köln seinen damaligen Wolstand und Namen, ebenwie den Grund zu seiner nachherigen Grösse, Volkmenge, Handlung undReichthume vielleicht mehr als der zärtlichen Vorsorge seiner Mutter Agrippina,und dem Antheile an den berühmten rheinischen Bunde zu verdanken hatte, undder die Vorsteher der dasigen Kirche so machtig und reich, und diese Kirche sovornehm machte, erleichterte dem Gründer des Doms die Ausführung seinesgrossen Entwurfes sehr.
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*) Jener Dom soll die dritte Hauptkirche der kölnischen Bisch < und Erzbischöse gewesenscyn. Die bcyden ersten, (von deren Einer die heutige, bei) der Pfaffenpforr (portwVene ?nplunL schreiben andere) gelegenen Kapelle zum h. Matthias den Zunamen:FumnWM oder der Alte Dom, solle hergenommen, und die andere aus derjetzigen St. Cacilienkirche bestanden haben) sind , sagen die kölnischen Geschichtschreiber,im I.Jahrhundert von dem h. Matern, den der Apostel Petrus ins belgische Gallicicngesandt hatte, erbauet worden. Allein, da man jetzt ziemlich zuverlässig weiß, daßjener heilige Apostel nie einen Junger Matern hieher geschickt habe, der noch dazu un»terwegs gestorben, und von seinen GeHülsen Eucharius und Valerius, mittelst Anrüh»rung eines Stabes, den dieselbe eilends vom H .Petrus geholet, wieder erwecket wordenseyn solle, so leidet jene Legende natürlich ihre Einschränkung.
»*) Nach jenen über der Thür des Eingangs befindlichen alten Versen:
)z.nny milleno bis L guster X äzbis 0N0,
Lum colir nilumprsm Olerus poprilnsgns lVInrizm.
?rselul Loms6us sb ttsebsteclen Aeneeolus
^mplisc boc remplum» Inpi6em los-u ixlegue prirnum.
^nno Millens rer O, vixenngue innz;e,
l'unc nsuns ille ebonis coepit resonars tonsrus.
Die alte kölnische Chronik sagt davon: In dem Jahr unsers Herrn 7248« da VischelConrad über die Massen reich war an Gold, Gilber und Edelqesteinen, aljo daß erdafür hielt, sein Schatz sey unerschöpflich, begann er grosse und köstliche Ding mit bauenund kaufen. Er begann den grossen, köstlichen und ewigen Bau, den Dom, der nunzur Zeit im Jahr des Herrn 1499. noch taglich gebauet wird u. s. w.