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3 (1898) Letzte Gedichte Romancero
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268
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268 Romancero Letzte Gedichte.

Ja. draußen sich erhob mit wildem GrimmEin Zanken, ein Gekeife, ein Gekläffe.

Ich glaubte zu erkennen manche Stimm'Es waren meines Grabmals Basreliefe.

Spukt in dem Stein der alte GlaubenSwahn?Und disputieren diese Mnrmorschemen?Der Schreckensruf des wilden Waldgvtts PanWetteifernd wild mit MosiS Anathemen!

O, dieser Streit wird enden nimmermehr,

Stets wird die Wahrheit hadern mit dem Schönen,Stets wird geschieden sein der Menschheit HeerIn zwei Partein: Barbaren und Hellenen.

Das fluchte, schimpfte! gar kein Ende nahm'sMit dieser Kontroverse, der langweil'gen,

Da war zumal der Esel Balaams,

Der überschrie die Götter und die Heil'gen!

Mit diesem J-A, J-A, dem Gcwiehr,Dem schluchzend ekelhaften Mißlaut, brachteBcich zur Verzweiflung schier das dumme Tier,Ich selbst zuletzt schrie auf und ich erwachte.

Epilog.

Unser Grab erwärmt der Ruhm.Thorcnworte! Narrentnm!

Eine beßre Wärme giebtEine Kuhmagd, die verliebtUns mit dicken Lippen küßtUnd beträchtlich riecht nach Mist.Gleichfalls eine beßre WärmeWärmt dem Menschen die Gedärme,Wenn er Glühwein trinkt und PunschOder Grog nach HerzenswunschZu den niedrigsten Spelunken,hinter Dieben und Halunken,

Die dem Galgen sind entlaufen,

Aber leben, atmen, schnaufen,Und beneidenswerter sind,

Als der Thetis großes Kind.Der Pelide sprach mit Recht:

Leben wie der ärmste Knecht