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Romancero — Lctztc Gedichte.
NcchtS und links wirst du dich ausbreiten, und Gatt lobpreisen
durch den Nachkommen Davids,
O der Freude, v des Jubels!
Komme, Freund ec.
Komme in Frieden, Krone des Gatten; in Freude und Wonneunter den Gläubigen des ausgewähltenVolkes, komme, oBraut, komme, oBraut!
Wnuiirbrrgiade,")
Ein Heldengedicht in zwei Gesängen.
Erster Gesang.
Holde Muse, gicb mir Kunde,
Wie einst hergeschobcn kommenJenes kugelrunde Schwcinchcn,
Das da Wünneberg geheißen.
Auf den Iserlohner TriftenWard ein Schweinchcn einst geworfen,Allda stehet noch das Trvglein,
Wo es weidlich sich gemästet!
Täglich in der Bruder MittePurzelt es herum im Miste,
Auf den Hinterpfotchen hüpfend, —Zernial ist Dreck dagegen.
Und die Mutter mit GefallenSchauet ihres Sohns Gedeihen,
Wie das feiste Wänstchcn schwellet,
Wie die Ziegelbacken quellen.
Und der Vater mit EntzückenHört des Sohnes echtes Qnirren,
Und das lieblich helle GrunzenDringt zum väterlichen Herzen.
*) Zum Verständnisse dieses, aus den Schuljahren Heines stammenden Ge-dichtes sei bemerkt, daß Ferdinand Jgnaz Wünnenberg, Sohn eines Fabrikassessorsin Lethmathe bei Iserlohn, ein Schulkamerad des Dichters auf dem DüsseldorferLhceum war, und 1818—1319 zu Bonn die Rechte studierte. Der in Strophe 3erwähnte Zernial war ebenfalls ein Schulkamerad beider, der durch sein „Purzel-baum-Talent", lange vor Maßmann, Heines Bewunderung erregte. Asthöver undDahmen waren Lehrer am Lyceum. Gersheim ist Gerresheim in der Nähe vonDüsseldorf. — Die Schlnßstrophe des zweiten Gesanges ist später (und, wie es scheint,nicht von Heines Hand) hinzugeschrieben.