Letzte Gedichte.
Ach, ich kenne diese Laute,Diese süszmvkantcn Stimmen —Das sind schnippische Undinen,Nixen, welche skeptisch spötteln
Über mich, mein Narrenschiff,Meine Narrenpassagiere,
Über meine NarrcnfnhrtNach der Insel Bimini.
I.
Einsam ans dem Strand von Cnba,Vor dem stillen Wasserspiegel,
Steht ein Mensch, nnd er betrachtetIn der Flnt sein Konterfei.
Dieser Mensch ist alt, doch spanischKerzensteif ist seine Haltung.
Halb seemännisch, halb soldatischIst sein wunderlicher Anzug.
Weite Fischerhosen bauschenUnter einem Rock von gelberElenshant; von reichgesticktemGvldstoff ist das Bandelier.
Daran hängt die obligateLange Klinge von Toledo,
Und Venn grauen Filzhnt wehenBlutrot keck die Hahnenfedern.
Sie beschatten melancholischEin verwittert Greisenantlitz,
Welches Zeit und ZeitgenossenÜbel zugerichtet haben.
Mit den Runzeln, die das AlterUnd Strapazen eingegraben,
Kreuzen sich fatale NarbenSchlechtgeflickter Säbelhiebe.
Eben nicht mit sonderlichemWohlgefallen scheint der GreisIn dem Wasser zu betrachtenSein bekümmert Spiegelbildnis.
Wie abwehrend streckt er manchmalSeine beiden Hände ans,
Schüttelt dann das Haupt, nnd seufzendSpricht er endlich zu sich selber: