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3 (1898) Letzte Gedichte Romancero
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78
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78 Nmnanccro — Letzte Gedichte.

Apropos! Der erzinfamePfaffe Dvllingcrius —

Das ist ungefähr sein Name —

Lebt er nach am Jsarfluß?

Dieser bleibt mir unvergeßlich!Bei dem reinen Sonnenlicht!

Niemals schaut' ich solch ein häßlichArmesiinderangesicht.

Wie es heißt, ist er gekommenAuf die Welt gar wundersam,Hat den Afterweg genommen,

Zu der Mutter Schreck und Scham.

Sah ihn am Karfreitag mallenIn dem Zug der Prozession,Von den dunklen Männern allenWohl die dunkelste Person.

Ja, Monacho MonachornmIst in unsrer Zeit der SitzDer Virvrum obsknrvrnm,Die verherrlicht Huttens Witz.

Wie du zuckst beim Namen HuttenEx-Nachtwächter, wache auf!

Hier die Pritsche, dort die Kutten,Und wie ehmals schlage drauf!

Geißle ihre Rücken blutig,Wie einst that der Ullerich;

Dieser schlug so rittermutig,

Jene heulten fürchterlich.

Der Erasmus mußte lachenSo gewältig ob dem Spaß,

Daß ihm platzte in dem RachenSein Geschwür und er genas.

Ans der Ebersburg desgleichenLachte Sickingen wie toll,

Und in allen deutschen ReichenDas Gelächter wiederscholl.

Alte lachten wie die Jungen —Eine einz'gc Lache nurWar ganz Wittenberg, sie sungen, L! aucisnmns i^timr!"