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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
Seite
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»hungen als Prlmordia zu einem ganz neuen Fach»an, und, o! könnten doch diese Untersuchun-»gen fortgesetzt werden. * *) Mich soll unter andern

gerade die Einige seyn, in der die Fundamente aus Hypo-thesen, die Zimmerung aus Hypothesen und das Dach ausHypothesen besteht, und wo also ein halbes DutzendBeobachtungen eine gröfse Revolution machen können?

*) Dieser Wunsch unseres versorbenen Lehrers wurde imHerbst von 1801. erfüllt- Wir beobachteten die Stern-schnuppen auf einer Standlinie von 54°°° Toisen (14 g. M.)die von Hamburg bis Eckwarden , im Herzogthum Olden -bürg, ging.

Während dieser Bogen gedruckt wird erhalte ich ei-nen Brief von meinem Freunde Brandes, welcher von einPaar die Rechnung und die Resultate enthält, die ich, dasie für die Längenbestimmungen wichtig sind, hiehin setze.

»Nro. XXIII. Eine Sternschnuppe vierter Gröfse durch-lief 5 Grad in ungefähr i Sek. Sie verschwand plötzlich.Anfang und Ende gezeichnet.

Höhe des Anfangspunkts über der Erde 2900 Toisen.

(7.7 g- Meilen.)

Höhe des Endpunkts 31000 Toisen (8,2 g. Meilen.

Länge ihres Weges 6000 Toisen. (il g. Meile.

Breite des Orts, wo sie im Zenietlr verschwand 538,22'

Länge von Paris ------ 8.5

Sie stieg ungefähr 2000 Toisen in die Höhe, obschonsie scheinbar zu sinken schien und war 240 Meilen überdem Horizonte.

Nro. XXIV. Eine Sternschnuppe fünfter Gröfse. DerEndpunkt gezeichnet u. s. w. Höhe des Endp. über derErde 26300 Toisen (_j,i g- Meil.)

Breite des Orts wo sie im Zenith verschwand 53°,5'.

Länge von Paris ----- 7°,7'

Sie war 220 Meilen über dem Horizonte. Diese Re.syitate halte ich bey der Gröfse der Standlinie für ge-nau, und sie beweisen, dafs man selbst die kleinen aufStandiinien von mehreren Meilen beobachten kann.

Zu Deiner Nro. 3 vom 2ten Okt. welche Du ersterGröfs» sahst, hat Dr, Pottgiefser in Elberfeld eine cor-