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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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dafs man an denselben Orten eine Anzahl genauerBeobachtungen von Bedeckungen gut bestimmterSterne vom Monde, oder auch mehrere Sonnen-finsternisse, mit möglichster Genauigkeit beobach-te, so ist klar, dafs, wenn die astronomischenBeobachtungen berechnet werden, um aus derwahren Zusammenkunft der Sterne oder der Sonnemit dem Monde die Meridiandifferenz zu bestim-men, dieselbe eben so grofs herauskommen miifs-te, als die, welche die Zeitmesser gegeben ha-ben. Da aber die astronomischen Berechnun-gen die Ungewifsheit der Abplattung der Erde in-yolviren, so mufs man unter allen Hypothesen derAxenverhältnisse , diejenige auf eine direkte oderindirekte Methode wählen, die gerade dieselbeMeridiandifferenz gibt, die durch die Zeitmessergefunden worden. Man sieht schon aus den vor-her angeführten Meridiandifferenzen, die von denMailänder Astronomen nach verschiedenen Hypo-thesen der Abplattung ist berechnet worden, wel-chen grolsea Unterschied sie unter sich geben, manVergleiche auch hiemit die Correktionstafel, umdiese verschiedenen Hypothesen zu reduziren inder Conaijs d. t. p. 1789. S. 554- und man wirdfinden, dafs ihre Unterschiede beträchtlich genugsind, um daraus auf eine Abplattung schliefsen zukönnen.«

»Mannheim und Paris haben nach derCassinischea Parallehnessung Längenunterschied