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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
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»Zuflucht werde nehmen müssen, Wenn man in der»Astronomie einen sicheren Schritt gehen wolle.«

Graf von Brühl hat mehrere Register überden Gang verschiedener Chronometer bekannt ge-macht. Eins davon findet sich in A.I.B. für 1792.,welches im Jahr 1788. in den Monaten Februar,März, April und May ist geführt worden.

"Wenn man dieses vergleicht, so findet sichder mittlere Gang des Chronometers im Februartäglich -| 5 ", 43 ) im März -J- 2", g 3 , im April-j- 2", 78 , im May -|- 2", 24 Sek.

Wenn der Beobachter also bey Bestimmungentfernter Meridiandifferenzen den Gang desChronometers vom Februar zum Grunde gelegthätte, so würde er nach 4 Wochen (am 26. März)jede Meridiandifferenz um 12 Sekunden und nachacht Wochen um 44 Sekunden zu grofs angegebenhaben.

Wenn man annimmt, dafs der Beobachteram Ende des Aprils seine Reise geendigt und denGang seinem Chronometers aufs neue untersuchthabe, so würde ihm der May und der Februar2", 835 mittlere Voreilung gegeben haben. Legteer diese zum Grunde, so würde er am Ende desMärz seine Meridiandifferenzen um 6 Sek. zu kleinund am Ende des April um 6 Sek. zu grofs ange-geben haben. Bey der Voraussetzung, dafsdie Voreilung gleichförmig abgenommen habe,hätte sich der Beobachter eben so sehr geirrt, denn!m Marz nahm sie o, 5 o Sek. ab und im April nur