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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
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derselben durch die Staudlinie gelegten Ebene ver-schwinden sollten.

Endlich sind nun in dem ebnen DreieckeABS die Seite AB = der Länge der Standlinienebst beyden anliegenden Winkeln bekannt, wor-aus man die Entfernung der Sternschnuppe vonjedem Beobachtungspunktc herleitet und danndurch ihre scheinbare Höbe über dem Horizontean jedem Orte ihre wahre vertikale Höhe zweimalfinden kann diese beyden Bestimmungen derHöhe werden wegen der Unvollkommenheit derBeobachtung nie genau übereinstimmen : man kanndaher aus beyden das Mittel nehmen, obgleichman dabey auch nicht sicher ist, ob man sich derWahrheit wirklich genähert habe. Die beydenRechnungen werden indefs immer so weit überein-stimmen, als hier nöthig ist, wo man zufriedenseyn müfs, die Entfernung nur auf halbe oderViertelmeilen zu wissen.

(Fig. 2 ) Bey der Berechnung der Entfernun-gen AC, BC kann man auch den Winkel ACB ausder unmittelbaren Berechnung der Parallaxe her-uehmen. Wenn nämlich Fig. 3. S, W die schein-baren Orte derselben Sternschnuppe in beydenBeobachtungspunkten sind; so sind PS, PW, alsdie Cotnplemente der Declinationen dieser Punkteund SPW, als Unterschied ihrer Rectascensionenbekannt, woraus man SW = der Parallaxefindet.