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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
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Die Bestimmung des Anfangspunkts hat vieleSchwierigkeiten, weil sie gewöhnlich mit schwachemLichte anfangen und der Beobachter, für dessenAuge sie günstiger fallen, sie früher sieht als derAndere.

Der Beobachter wird defswegen sorgfältig dieBahn in seinen Sternkarten zeichnen, und dieseskann bey denen, die einen stehenbleibendenSchweif haben, .mit einer sehr grofsen Genauigkeitgeschehen, Er nimmt dann vom Endpunkteaus gleich grofse Stücke auf der gezeichneten Bahn,und Endet aus diesen durch eine Näherungsmetho-de die wahre Richtung der Bahn, indem er ausden gefundenen Resultaten das Verhältnifs derStücke A undB zu einander herleitet und nach die-sem wieder neue Stücke vom Endpunkte annimmtund aufs neue die wahre Bahn berechnet.

Diese Berechnung ist um so nothwendiger,da es möglich ist, dafs der in A den Anfangspunktder Sternschnuppe sieht, der in B aber blos denEndpunkt, und jener, wegen stärkerer Parallaxe,nicht, und so umgekehrt.

Die Möglichkeit hievon beweisen diejenigen,deren Bahnen wir berechnet haben, und bey de-nen die Sternschnuppe um mehrere Meilen stiegoder herabsank.

Man sieht dieses aus folgender Tafel: