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Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
Seite
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Müller fand am <)ten Sept. 1791. auf einer Stand-linie von 82233 par. Fufs die Geschwindigkeit desSchalls an einer von Ahrens in Hannover verfer-tigten Tertienuhr 7 Sek. 54 Tert. Von den übri-gen Beobachtungen wich keine 6 Tert. von dieserBestimmung ab. Ein Mittel aus allen gab 7 Sek.54, a5 Tert. (Goch. Magazin VIII B. I StfSeite 170).

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Wenn man nun annimmt, dafs man bey derBeobachtung einen Fehler von i5 Tert. begingeund man bestimmte zugleich seine Zeit am Mit-tagsfernrohr um i5 Tert. falsch, so würde dieseseinen Fehler von einer halben Sek. machen. Wennman diese i5 " als das Maximum der Genauigkeitansehen will, so können zwei Beobachtungen eineSek. von einander abweichen, ohne dafs man we-der den Beobachtern, Doch den Instrumenten ei-nen Vorwurf machen kann.

Dafs diese Beobachtungen Uebung und Sorg-falt voraussetzen, das haben sie mit sehr vielenandern delikaten Beobachtungen gemein , und esist wohl leichter in einer ganzen Nacht ein PaarDutzend Sternschnuppen bis auf ein Paar Zehn-theile einer Sekunde genau zu beobachten, wie amMittagsfernrohr innerhalb if Min. mit einer sol-chen Schärfe 5o Beobachtungen hintereinander zumachen. Und doch machen Uebung undSorgfalt dieses möglich, wie Herr von 'Zach solchesbeweifst, wenn «r gerade Aufsteigungen des Jupi-