Druckschrift 
Ueber die Bestimmung der geographischen Länge durch Sternschnuppen
Entstehung
Seite
14
Einzelbild herunterladen
 

Ütn lialbzwolf belegte sieb der Himmel aufeine halbe Stunde. Der Gehülfe verlohrdie Geduld und eilte nach Güttingen. DieBeobacht, mufsten geschlossen werden.

Auf dem Seeseberge wurden sie bisMorgens 4 Uhr 24 Min. fortgesetzt unddas Journal enthielt 64 beobachtete Stern-schnuppen.

i4ten Oct. von des Abends 9 Uhr 9 Min. bisdes Morgens 6 Uhr 55Sternenzeit wurden aufClausberg 33 und auf dem Seeseberge 12,5Sternschnuppen beobachtet. *)

4ten Nov. von Abends 8 Uhr 53 Min. bis Mor-gens 5 Uhr 55 M.

in Clausberg G3.

und auf dem Seeseberg 49*

Dieses war die letzte Nacht in der wir beob-achteten; belegter Himmel in den folgenden Näch-ten, die empfindlichen Nachtfröste und die schnei-

*) Die Ursache der großen Differenz in der Anzahl der beob-achteten Sternschnuppen, lag nicht an den Sternschnup-pen, sondern an den Beobachtern. Der Gehülfe inClausberg, der keine sehr feste Gesundheit hatte, konntedie Kälte und das Nachtwachen nicht ertragen, und ob-schon er gegen Mitternacht den Beobachter verliefs, sohatte er sich doch eine Krankheit auf mehrere Wochenzugezogen. Dieser mußte nun sein Jouri*l allein führen,und während er dieses schrieb, und die Sternschnuppenin den Sternkarten verzeichnete, so erschienen oft meh-rere, welche weder beobachtet noch aufgezeichnet wer-den konnten.