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Widerlegung der Schrift: Die zwanzig heil. Röcke der Prof. D. D. Gildemeister und von Sybel
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schon bemerkt hat. Dann stimmen die Reliquien derzweiten Urkunde mit denen der ersten nicht übercin, und amEnde heißt es sogar, man babe der alten Schrift wegen,die Namen der Reliquien nicht lesen können, wodurch dieseUrkunde sich sehr verdächtig macht. Dies wird genügenin einer privat Klostersacke, worauf am wenigsten dieBonner Prof. einen Werth setzen können.

Im 12. §. S.. bieten die gelehrten Herren denfranzösischen Schriftstellern wegen des zu Argenteuil ver-ehrten Rockes die Schlacht an. Dies geht die Trierergar nicht an, denn die Chronisten, die von diesem KleideMeldung thun, sagen, der Rock sey von Maria verfer-tiget worden, als Jesus noch Knabe war, und diesessoll auch die beigefundenc Urkunde erklären.*) Er trittalso dem Trierer Rock nicht in den Weg, den Jesus zurZeit Seines Leidens gelragen und den die Kriegsknechteverlooset haben. Match, von Wcstminster will zwar wissen,der Rock oder die Cappe sey mit Jesus in den Jahren ge-wachsen,**) aber ans dergleichentadlige Zeugnisse"werden unsere Gegner sich nicht einlassen, und wir sindauch keine Freunde von Vermehrung der Wunder ohne Notb.

Mit dem uugenähten Rocke im Lateran zu Rom (§. 13.S. 69.) müssen wir es ernstlicher nebmen, weil die Prof.ein besonderes Gewicht darauf setzen.In der Haupt-kirche der Welt, in dem Ogput et uister eoolosisrumomnium, (das ist ächt kirchlich, nicht calvinisch gesprochen)im Lateran befindet sich ein ungcnähtcr Rock, dem wir

8»Iv»toris repert» est tuuicu inconsutilis et sukiuli coloi-is,izuum -xiurins» meter ejus fecil ei, cm» uiUiuc puer esset,p>'»ut lesiertue cum e» Ntvrse inllic!>b»nt, lUuvnio, tVicol.I'rivelti Kit mm. 1150. '1'um. Vitt. tzpicileA. 1>'ilctici>.pium eNit, s>. 411.

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