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Christi, nicht jene Thräncn verstanden werden, die Jesusin Seinem hiesigen Leben geweint, sondern die aus Cru-cifirbildern wunderbar geflossen sind. Wollen die Prof.„die beliebte Milch der h. Jungfrau, die sich aller Ortenfindet," prüfen, so möge» sie sich zuerst belehren lassen,was da>unter verstanden wird. Denn Martens) be-richtet, daß die Milch der h. Jungfrau, die sich iu Vcrdünbefindet, natürliche Kuhmilch scy, welche vom PapstEugen III. zur Ehren der h. Jungfrau Maria gesegnetworden ist. Dieser Gebrauch gründet sich wahrscheinlichauf den alten liturgischen Ritus des h. Ostcrtages, wofür die Neugetauften Milch und Honig gesegnet wurdet)Die zur Ehre der reinsten Jungfrau Maria gesegneteMilch wurde zum Unterschied der in der Ostermcsse fürdie Neugctauften genannt Lieber Frauen Milch, oderMilch der h. Jungfrau und unter die vi-inäos vderLoneäictiones, gesegnete Sachen gerechnet.... Aber einStück von Noahs Bart!**) Welch alte und sonder-bare Reliquie, die man besser den Juden nach altemSchlage überlassen könnte. Obschon man auf solche Ein-zelnhcitcn, die nur hervorgehoben werden, um das Heiligelacherlich und verächtlich zu machen, nicht verpflichtet istzu antworten, so dürfen wir hier doch nicht ganz schweigen.Die Reliquien, die in der Urkunde aufgeführt werden, sollder h. Abt Adalhard von Carl d. G. also im Anfange desIX. Jahrh. erhalten haben; es werden aber darin Reli-quien von später» Heiligen genannt, wie Mabillon auch
*) Itiner»r. litersr. Nsrt. Ii. »üA. 93.
Vgl. IZflisit. 3v!ln»i» viseuni. 'Noi». I. Slusei Italic. tllüvU-lonü. ». 73.
Diese Worte stehen nicht in der von den Prof. citirtenUrkunde vom I. 1275, sonder» in einer spätern verdäch-tigen v. I, 1283 bei iViadiUon Xcl. Ls. IteneUicti.